Fressverhalten in der Pubertät
In der Pubertät kann sich der Fressverhalten von Hunden deutlich ändern.
Es ist (vor allem bei Rüden) ziemlich normal, dass sie in dieser Zeit abnehmen, vielleicht sogar rappeldürr werden. Der Hirnumbau braucht einfach Energie. Und das Hormonchaos sorgt für weniger Appetit. Macht euch keine Sorgen, das kriegen die danach fix wieder auf die Rippen.
Oft muss auch die Futtermenge angepasst werden. Das Wachstum ist mit Beginn der Pubertät im Wesentlichen abgeschlossen und die Fellnasen brauchen deutlich weniger Futter.
Entsprechend kann man auch die Anzahl der Mahlzeiten reduzieren. 3x am Tag braucht euer Hund jetzt ganz sicher nicht mehr und auch 2x am Tag ist meist zu viel. Wenn ihr da noch tiefer einsteigen möchtet, hier entlang: Fuetterungszeiten
In dieser Phase habt ihr ganz wesentlich Einfluss darauf, ob ihr den Rest des Hundelebens einen Futtermäkler habt oder einen Hund, der einfach unkompliziert fast alles frisst. Wenn ihr jetzt Sorge habt, dass euer Hund zu wenig frisst und ihm alles mögliche anbietet, dann lernt er das!
Stellt das Futter hin, wartet 10min (nicht daneben!) und dann stellt das Futter wieder bis zur nächsten geplanten Mahlzeit (s.o.) weg.
Keine Sorge, ein gesunder Hund verhungert nicht vor dem vollen Napf. Und mehrere Tage ohne Mampf sind für einen gesunden Hund wirklich gar kein Problem.
Bei der nächsten Mahlzeit dürft ihr dann auch das ausgelassene mit dazu geben. Es gibt also ein Festmahl :D
Manchmal kommen in dieser Zeit noch mal Aspekte von Futterneid auf. Wenn ihr mit dem Junghund ordentlich das Knochen abnehmen geübt habt, dann ist es nicht verkehrt, das jetzt noch mal ein bisschen zu wiederholen.
Aber vor allem: bleibt entspannt!